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Filmportrait Benken SG - Ein Film zu «1275 Jahre Benken»

Dorfname
Der heutige Dorfname entwickelte sich stufenweise von Babinchova zu Benken. Der Name Babinchova verweist auf den Hof eines alemannischen Grundbesitzers Babo oder Bebo, eines Schwagers der 741 urkundenden Donatorin Beata. Der Name des Hofes erscheint kurz nach 1050 als Bebenchon, sowie als Bebinkon und Ende des 12. Jahrhunderts als Benken in den Urkunden.

Geschichte
Auf dem Benkner Büchel, im Kastlet, wo seit 1909 eine Meinradskapelle steht, stellte Jakob Grüninger 1939 eine befestigte Hallstattsiedlung fest. Im Starrberg, also im Raum des heutigen Bahnhofs, traten römische Silbermünzen zutage. 741 und 744 wurden im Kloster Babinchova Urkunden ausgestellt.

Die Grafen von Lenzburg als Erben des rhätischen Besitzes im Gaster vergaben im 11. Jahrhundert weite Teile des Hofes Benken sowie den Kirchenschatz an das Damenstift Schänis. In der Folge stand Benken kirchlich und grundherrlich unter Schänis, politisch unter den jeweiligen Landesherren, das heisst Lenzburg, Kyburg und Habsburg. Von 1438 - 1798 bildete Benken einen der sechs Tagwen innerhalb der unter Schwyz und Glarus stehenden Vogtei Gaster. In der Helvetik gehörte Benken zum Distrikt Schänis und wurde 1803 selbständige Gemeinde im neuen Kanton St. Gallen.

Grenze
Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 16.49 km2, weist eine Länge von ungefähr 20 km auf. Benken grenzt an die st. gallischen Gemeinden Uznach, Kaltbrunn und Schänis und stösst mit den Gemeinden Reichenburg, Schübelbach und Tuggen an den Kanton Schwyz und mit Bilten an den Kanton Glarus.